Wer über Tabus schreibt und Werbung schaltet, braucht irgendwann Regeln für die eigenen Inhalte.
Anfangs wurde alles Interessante zum Artikel: Gruselgeschichten, schwarzer Humor und gesellschaftliche Widersprüche.
Dann entstand der Plan, Beiträge in vier Gruppen einzuteilen: behalten, korrigieren, verschieben oder löschen. Urheberrecht, irreführende Überschriften, persönliche Angriffe und Anzeigenplatzierung sollten geprüft werden. Das war ein Konzept, keine abgeschlossene Prüfung.
Neugier auf Tabus bedeutet keine Zustimmung. Ein Umzug auf eine andere Domain löst Werberichtlinienprobleme nicht automatisch.
So brauchte eine Website voller absurder Geschichten plötzlich ein Gericht für ihre eigenen Witze. Selbst der Aufbau dieses Gerichts wurde zum Artikel. Der Museumsdirektor bekam Angst vor seiner eigenen Ausstellung.
