Description: Eine halbe Stunde zu früh, KI-Entwicklung auf dem Smartphone und die Frage, wie man ungeschriebene Büroregeln erkennt.
Eine halbe Stunde zu früh am ersten Arbeitstag: Was nun? Jemand setzt sich auf eine Bank und gibt einem KI-Programmierassistenten per Smartphone Aufgaben. Nicht Nervosität ist das Problem, sondern Langeweile.
Alle sehen nach Profis aus
Die anderen Neuen wirken beeindruckend kompetent. Vielleicht denken sie dasselbe über dich. Niemand kennt die tatsächliche Arbeit der anderen, also werden Anzug und ruhiges Auftreten zu erfundenen Leistungsnachweisen. Dabei hat die scheinbar souveräne Person kaum geschlafen und den Notizblock vergessen.
Die Parkbank als Entwicklungsplatz
Mit KI lassen sich Ideen und Änderungen auch ohne Rechner anstoßen. Doch die Meldung „fertig“ beweist noch nicht, dass eine Anwendung funktioniert. Tests und Kontrollen bleiben nötig.
Regeln, die niemand ausspricht
Manchmal weigert sich jemand gar nicht, anzurufen. Die Möglichkeit, dass ein Anruf erwartet wird, kommt schlicht nicht in den Sinn. KI kann Optionen vorschlagen; wie es in dieser Firma tatsächlich läuft, wissen die Kollegen. „Wie macht ihr das hier normalerweise?“ hilft weiter.
Drei Rollen in einer Person
Wer ein eigenes Projekt betreibt, entscheidet über Ziele, verteilt Aufgaben und behebt Fehler. So werden die Interessen von Geschäftsführung, Leitung und Ausführung verständlicher. Verständnis bedeutet aber nicht, jeder Forderung zuzustimmen.
Die erste Aufgabe
Drinnen warten bereits Leute. Zeit hineinzugehen. Über die Zukunft der KI-Arbeit lässt sich später nachdenken. Erst einmal gilt es, den richtigen Raum zu finden und trotz Schlafmangel wach zu bleiben.


