Allein ein japanisches Hochzeitsgeschenk vorzubereiten sollte einfach sein. Dann kommen zwei Beschriftungsstreifen, Innenumschlag, formelle Zahlzeichen, Scheinrichtung, Faltung und Tabuwörter. Vor dem Geldgeschenk kommt erst einmal eine Lektion über den Umschlag.
Ein Streifen und der Name des Schenkenden
Der vollständige Name unter der Überschrift ist der eigene. Keine Liste „und X weitere Personen“ nötig.
Man wählt einen Streifen, nicht beide. Für Hochzeiten sind “寿” oder “御結婚御祝” üblich.[1]
Betrag und Scheine leicht erkennbar machen
Betrag vorne; Adresse und Name hinten. Für 30.000 Yen: 金参萬円. “也” ist heute nicht zwingend. Lange Adressen dürfen auf mehrere Zeilen verteilt werden; Lesbarkeit schlägt Kalligrafie.[1]
Üblicherweise nimmt man neue Scheine, richtet alle gleich aus und platziert das Porträt beim Öffnen korrekt.[1] Man übergibt kein Geld mehr; man setzt es in Formation ein.
Den Namen sorgfältig, die Adresse lesbar schreiben
Die Hand schreibt sorgfältig, während das Gehirn „SCHNELLER!“ schreit. Qualitätsverteilung: Name außen = Landesfinale; 金参萬円 = Regionalfinale; Adresse = Behördenformular.
Formelle japanische Hochzeitsbotschaften vermeiden traditionell Wörter, die Trennung oder Ende andeuten, sowie bestimmte Wiederholungen.[2][3] Das verbietet natürlich nicht den Satz zu Hause: „Ich mache diese Umschlag-Aufgabe jetzt fertig.“
Ein ordentlicher Umschlag, Glückwünsche mit voller Kraft
„NIMM DIE VOLLE KRAFT MEINER 30.000-YEN-GLÜCKWÜNSCHE!“ Außen makelloses “寿”, innen eine 30.000-Yen-Glückwunschkanone. Etikette soll das Schenken erleichtern, nicht den Schenkenden auslaugen.





