Ausweichen. Hacken. Schießen. Nächster Roboter. Ausweichen. Hacken. Wieder schießen. Die Mondstation ist kaputt, aber mein linker Daumen beantragt bereits Urlaub.
Ich mag PRAGMATA. Die zerstörten Anlagen sehen fantastisch aus, Diana bewegt sich verblüffend lebensecht. Trotzdem kam im Kampf immer derselbe Gedanke: „Muss ich jetzt schon wieder dieses Hacking-Feld lösen?“ Nicht unbedingt die Schwierigkeit störte mich, sondern die Wiederholung.
Hacking ist hier keine Nebensache
Capcom hat die Kämpfe so gestaltet, dass Hugh schießt und Diana die gegnerische Abwehr hackt. Erst dann werden Schwachstellen frei. Wer dieses gleichzeitige Jonglieren mag, erlebt genau den Reiz des Spiels. Aber eine clevere Mechanik muss nicht automatisch etwas sein, das jeder gern hundertmal wiederholt.
Was Unlimited Auto Hack tatsächlich bewirkt
Laut der Beschreibung bei Nexus Mods verbraucht die bereits im Spiel vorhandene Auto-Hacking-Funktion mit diesem Mod keine Hack-Leiste mehr. Das heißt nicht, dass Auto-Hacking von Anfang an freigeschaltet ist oder sämtliche Hacking-Rätsel bedingungslos verschwinden. Der Name verspricht mehr, als die Details hergeben.
Der Gedanke gefällt mir trotzdem: Ich steuere Hugh. Diana ist eine eigenständige Partnerin und kann hacken. Wenn sie sich stärker um die digitale Arbeit kümmert, konzentriere ich mich aufs Ausweichen und Schießen. Das zerstört kein Teamwork. Das ist endlich eine vernünftige Aufgabenverteilung.
Ist Spielen nach eigenen Regeln verkehrt?
Mods verändern die vorgesehene Balance und können nach Updates Probleme machen. Wer den vollen Hacking-Rhythmus liebt, braucht nichts zu ändern. Wenn aber eine ständig wiederholte Aktion den Spaß an einem Solospiel nimmt, kann eine Anpassung sinnvoll sein.
„Gut gemacht“ ist nicht dasselbe wie „Das will ich zweihundertmal selbst machen“. Diana, die IT-Abteilung gehört dir. Ich kümmere mich um die Kugeln.
Quellen: offizielle Capcom-Informationen und die Nexus-Mods-Beschreibung von Unlimited Auto Hack.



